Ausbau der Bundesstraße B 236 von der Anschlussstelle Schwerte (Autobahn A 1) bis zur Dortmunder Stadtgrenze

Entlastung im Schwerter Wald

Fragen und Antworten

Sie haben Fragen zum Ausbau der Bundesstraße B 236 von der Anschlussstelle Schwerte (Autobahn A 1) bis zur Dortmunder Stadtgrenze? Die DEGES hat für Sie die am häufigsten gestellten Fragen beantwortet und hier zusammengestellt.

Welcher Streckenabschnitt soll im Rahmen des Projekts ausgebaut werden?

Im Rahmen des von der DEGES betreuten Projekts ist der vierspurige Ausbau der Bundesstraße B 236 zwischen der Autobahnanschlussstelle Schwerte und der Dortmunder Stadtgrenze geplant. Im Zuge des Ausbaus des 1,7 Kilometer langen Streckenabschnitts ist auch ein Neubau der Fußgängerbrücke in Höhe des Freischützes vorgesehen

Wer ist für die Planung und die Realisierung zuständig?

Grundlage für den Ausbau der Bundesstraße B 236 durch die DEGES ist der vorliegende Planfeststellungsbeschluss. Der Planfeststellungsbeschluss lag von Mitte Januar bis Mitte Februar 2017 in Schwerte aus. Die Rechtsbehelfsfrist endete Mitte März 2017. Die Planung und das Planfeststellungsverfahren wurden in der Verantwortung des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) durchgeführt. Mit dem Ausbau der Bundesstraße B 236 zwischen der Autobahnanschlussstelle Schwerte und der Dortmunder Stadtgrenze wurde die DEGES vom Land Nordrhein-Westfalen beauftragt.

Wer trägt die Kosten für die Planung und Realisierung des Ausbaus?

Die Kosten werden vom Bund getragen. Der Bund ist grundsätzlich für die Finanzierung von Bundesfernstraßen zuständig.

Warum ist der vierspurige Ausbau der Bundesstraße an dieser Stelle notwendig?

Die Bundestraße B 236 gilt als wichtige Nord-Süd-Verbindung im östlichen Ruhrgebiet und ist gleichzeitig Zubringer zu den Autobahnen A 1 und A 2 sowie Verbindungsstraße zwischen diesen Autobahnen. Über 20.000 Kraftfahrzeuge nutzen die Straße zwischen Schwerte und Dortmund täglich. Ziel des Bauvorhabens ist primär die Entlastung des Streckenabschnitts und die Verbesserung des Verkehrsflusses im Großraum Dortmund.

Zwischen Dortmund und Lünen ist die Bundesstraße bereits autobahnähnlich ausgebaut. Es stehen pro Richtung jeweils zwei Spuren zur Verfügung. Wenige Kilometer vor der Anschlussstelle Schwerte zur Autobahn A 1 endet der Ausbau. Dadurch ist der knapp 1,7 Kilometer lange Streckenabschnitt, der heute mit einer Überholungsstrecke dreispurig ausgebaut ist, besonders am Morgen und am Abend überlastet.

Wann wurde endgültig über den Ausbau der B 236 entschieden?

Der Ausbau der Bundesstraße B 236 ist aufgrund des zunehmenden Verkehrs mit täglich über 20.000 Kraftfahrzeugen auf diesem Abschnitt seit längerem geplant. Im April 2006 stellte der Landesbetrieb Straßen.NRW erstmals die Pläne für einen vierspurigen Ausbau vor und leitete das Planfeststellungsverfahren bei der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg ein. Bei einem Erörterungstermin im Oktober 2014 wurden letztmalig Planänderungen erörtert. Die Planfeststellungsunterlagen wurden daraufhin überarbeitet. Der Planfeststellungsbeschluss lag von Mitte Januar bis Mitte Februar 2017 in Schwerte aus. Die Rechtsbehelfsfrist lief bis Mitte März 2017. Damit besteht seit dem Baurecht.

Wann soll der Ausbau nach derzeitigen Planungen fertiggestellt sein?

Ende Januar/Anfang Februar 2018 haben die vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau der Bundesstraße begonnen. Der Baubeginn für die neue, barrierefreie Fußgängerbrücke war im Sommer 2018. Voraussichtlich Mitte 2019 beginnen die Ausbauarbeiten an der Strecke und an den neuen Lärmschutzwänden. Die Fertigstellung des gesamten vierspurigen Ausbaus ist für Mitte 2021 geplant.

Welche Vorteile bringt der Ausbau der Bundesstraße B 236 den Bürgerinnen und Bürgern?

Durch den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße B 236 zwischen der Autobahnanschlussstelle Schwerte und der Dortmunder Stadtgrenze wird eine durchgehend befahrbare Gesamtstrecke geschaffen. Durch den vierspurigen Ausbau werden die Verkehrsbehinderungen minimiert und die Fahrzeiten für Berufspendler und Wirtschaftsverkehre verkürzen sich zwischen Dortmund und der Autobahn A 1. Dadurch wird die Region, die sich durch ihre zentrale Lage und den schnellen Anschluss an das Ruhrgebiet über die Autobahnen A 1 und A 2 auszeichnet, weiter aufgewertet.

Neue Abbiegespuren an den Einmündungen zum Freischütz und zwei durchgängige Fahrspuren in beide Richtungen optimieren den Verkehrsfluss für Dortmunder oder Schwerter in den Schwerter Wald. Der Schwerter Wald entlang des B 236-Teilstücks ist ein ausgedehntes Waldgebiet und gehört zu den meistbesuchten Naherholungsgebieten im Ruhrgebiet. Durch den Ausbau der B 236 ist dieses schneller für die Bürgerinnen und Bürger aus Dortmund und Schwerte zu erreichen.

Spaziergänger und Wanderer profitieren von der neuen Fußgängerbrücke. Da die Spannweite der bestehenden Brücke für eine vierspurige Verkehrsführung nicht ausreicht, ist ein Neubau erforderlich. Durch neue Rampen auf beiden Seiten wird die neue Fußgängerbrücke barrierefrei nutzbar sein (Barrierefreies Bauen nach DIN 18024).