Neu- und Ausbau von Parkplätzen mit WC-Anlagen sowie Tank & Rast-Anlagen im Streckenbereich der Autobahnen A 1, A 3 und A 43

Der Personen- und Güterverkehr auf den Autobahnen im gesamten Bundesgebiet nimmt seit vielen Jahren kontinuierlich zu. Viele Rastanlagen an Autobahnen sind überlastet und benötigen mehr Kapazitäten, vor allem für den Schwerverkehr.

Wo wird gebaut?

Standortkarte
An den Autobahnen A 1, A 3 und A 43 werden insgesamt 14 Tank & Rast- sowie Parkplätze mit WC-Anlagen aus- oder neugebaut.

Was wird gebaut?

Die DEGES plant und realisiert den Ausbau von sechs bestehenden Tank & Rast- Anlagen. Zudem werden vier Parkplätze mit WC-Anlagen (PWC) erweitert und vier PWC-Anlagen komplett neu gebaut. Der Aus- und Neubau dieser 14 Anlagen soll 615 neue Lastkraftwagen-Stellplätze und rund 600 neue Personenkraftwagen-Stellplätze schaffen.

Sieben Anlagen befinden sich an der Autobahn A 3. An der Autobahn A 1 werden insgesamt fünf Tank & Rast- sowie Parkplätze mit WC-Anlagen aus- oder neugebaut, an der Autobahn A 43 zwei weitere Anlagen. Die Standorte sind in der Karte verzeichnet.

Als erste der 14 Anlagen wird die PWC-Anlage Kucksiepen (Ost) ausgebaut. Sie liegt an der Autobahn A 1 zwischen den Anschlussstellen Wuppertal-Ronsdorf und Wuppertal-Langerfeld in Fahrtrichtung Dortmund. Die Anlage ist seit dem 22. September 2016 bis voraussichtlich Ende März 2017 für den Verkehr vollständig gesperrt. Die Raststätte ist während dieser Zeit ebenso außer Betrieb.

Durch die Erweiterung und die Erneuerung des Rastplatzes erhöht sich die Anzahl der Stellplätze für Lastkraftwagen von 15 auf 21. Für Personenkraftwagen werden künftig 55 statt bisher 32 Parkplätze zur Verfügung stehen, zwei davon sind Behindertenstellplätze. Dafür wird eine neue Fahrgasse angelegt, die auf beiden Seiten Parkbuchten für Personenkraftwagen enthalten wird. Die neuen Lastkraftwagen-Stellplätze sind ohne Zwischeninseln geplant, um eine größtmögliche Ausnutzung der Stellflächen zu erreichen.

Warum wird gebaut?

Seit vielen Jahren nimmt der Verkehr auf den Autobahnen im gesamten Bundesgebiet kontinuierlich zu. Besonders durch die Osterweiterung der Europäischen Union werden immer mehr Güter auf deutschen Autobahnen transportiert. Das macht sich auch in Nordrhein-Westfalen bemerkbar. Viele Rastanlagen an Autobahnen, aber auch Autohöfe und anliegende Gewerbegebiete entlang der Autobahnen, sind überlastet. Die derzeit 6.300 zur Verfügung stehenden Lastkraftwagen-Parkplätze in Nordrhein-Westfalen reichen zur Deckung der Nachfrage bei Weitem nicht mehr aus. Das führt dazu, dass die vorgeschriebenen Ruhezeiten gefährdet und die Lastkraftwagen auf nicht dafür vorgesehenen Stellflächen abgestellt werden. Beides gefährdet den Verkehr. Damit die Lenk- und Ruhezeiten für den Schwerlastverkehr eingehalten werden können, ist eine Verbesserung der Parksituation entlang der Autobahnen dringend erforderlich. Bis 2025 müssen in Nordrhein-Westfalen rund 4000 zusätzliche Stellplätze geschaffen werden.

Wie werden die Vorhaben finanziert?

Die Kosten trägt der Bund. Er ist grundsätzlich für die Finanzierung von Bundesautobahnen und deren Park- und Rastanlagen zuständig.

In Kürze werden an dieser Stelle weitere Informationen zu diesen Bauvorhaben ergänzt.