A 44: Westabschnitt des Lückenschlusses zwischen dem Autobahnkreuz Ratingen-Ost und der Anschlussstelle Heiligenhaus

Mehr Mobilität für den Kreis Mettmann.

Das Projekt im Detail

Wir schließen die Mobilitätslücke zwischen Velbert und Ratingen.

Der Abschnitt der Autobahn A 44 zwischen dem Autobahnkreuz Ratingen-Ost als Anschlussstelle zur Autobahn A 3 und der Bundesstraße B 227 in Velbert ist eines der größten Lückenschlussprojekte im nordrhein-westfälischen Autobahnnetz, da die Autobahn A 44 zwischen dem Autobahnkreuz Ratingen-Ost und Velbert bislang nicht vorhanden ist. Die rund 9,8 Kilometer lange Neubaustrecke wird künftig den Großraum Essen mit der Rheinschiene verbinden und die Mobilität im Kreis Mettmann nachhaltig verbessern.

Was wird gebaut?

Der 9,8 Kilometer lange Neubau der Autobahn A 44 in Nordrhein-Westfalen ist in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Die DEGES plant und realisiert im Auftrag des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen den Bau des Westabschnitts. Er verläuft vom Autobahnkreuz Ratingen-Ost bis zur neuen Anschlussstelle Heiligenhaus in der Ortslage Hofermühle. Der Ostabschnitt von Heiligenhaus bis zum vorhandenen Ende der Autobahn A 44 in Velbert (Anschlussstelle Hetterscheidt) liegt in der Verantwortung des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW). Der Ostabschnitt ist seit 2010 im Bau. Die Umsetzung des Westabschnitts ist im September 2016 mit dem Bau der Brücke über das Angerbachtal gestartet.

Den Montageablauf zum Neubau der Angerbachtalbrücke können Sie in diesem Video nachverfolgen.

Warum wird gebaut?

Gemeinsam bilden Ost- und Westabschnitt eine schnelle und leistungsfähige Straßenverbindung und damit einen erheblichen Mehrwert für die Region. Der Autobahn-Lückenschluss entlastet die Innenstädte von Heiligenhaus, Ratingen-Homberg und Hösel vom Durchgangsverkehr.

Der Ostabschnitt der Autobahn A 44 allein stellt keine durchgängige Verbindung her. Ohne den Westabschnitt würde der Verkehr am Autobahnende in Höhe von Hofermühle dauerhaft durch Homberg führen und die dortigen Anwohner wären den Verkehrsbelastungen permanent ausgesetzt.

Wie wird der Bau finanziert?

Die Kosten für den Bau des Lückenschlusses der Autobahn A 44 trägt der Bund. Er ist grundsätzlich für die Finanzierung von Bundesautobahnen zuständig.

Wie wird das Bauvorhaben umgesetzt?

Die DEGES baut den Westabschnitt nach höchsten Standards und strengen gesetzlichen Vorlagen. Für den Teil der Strecke, der durch ein Trinkwasserschutzgebiet führt, sind Folienabdichtungen unterhalb der Fahrbahn geplant. Sie verhindern, dass Reifenabrieb, Öl und Schmutzwasser in den Boden und somit in das Grundwasser eindringen. Auf den Brückenbauwerken ist ein drei Meter hoher Spritzschutz vorgesehen, der dafür sorgt, dass kein Wasser von der Autobahn in die Natur gelangen kann. Im Bereich des Trinkwasserschutzgebietes wird das Wasser von der Autobahn in Leitungen am Fahrbahnrand gesammelt und in einem Becken am Autobahnkreuz Ratingen-Ost gereinigt. Leitungen und das sogenannte Regenrückhaltebecken sind so geplant, dass sie auch große Wassermengen, zum Beispiel bei Starkregen, sicher aufnehmen können.

Während der Bauphase setzt die DEGES alles daran, die Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Welche Vorteile bringt der Lückenschluss den Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Mettmann?

Verbesserte Mobilität

  • Bessere regionale Erreichbarkeit
  • Kürzere Fahrzeiten zur Arbeit ebenso wie in der Freizeit
  • Anschluss an die Metropole Düsseldorf mit ihrem Flughafen sowie an wichtige Verkehrsknotenpunkte
  • Bessere Vernetzung der Wirtschaftsstandorte im Kreis. Aus dem Kreis Mettmann wird ein Wirtschaftsstandort der kurzen Wege zwischen Rhein und Ruhr

Entlastung vom Durchgangsverkehr für mehr Lebensqualität

  • Weniger Personenkraftwagen und Schwerlastverkehr durch Heiligenhaus, Ratingen-Homberg und Hösel, insbesondere wird die Brachter Straße entlastet
  • Weniger Abgase und Lärm in den Städten
  • Weniger Staugefahren auf Bundes- und Landstraßen
  • Mehr Verkehrssicherheit und ein geringeres Unfallrisiko durch die Entlastung der Bundes- und Landstraßen