Neubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp und Ausbau der Autobahn A 40 auf acht Spuren zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen

Acht Spuren für eine leistungsfähigere Autobahn

Neuigkeiten

11/2018: Schneller als geplant: Planfeststellungsbeschluss soll bis Weihnachten vorliegen

Luftbild der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp heute

Nach Auskunft der zuständigen Bezirksregierung Düsseldorf soll der Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp und den Ausbau der Autobahn A40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen bis Weihnachten vorliegen. Verkehrsminister Hendrik Wüst dazu: „Die A 40 ist die Lebensader im Ruhrgebiet. Alles, was schneller geht, ist eine gute Nachricht für alle Pendler“.

Die DEGES begrüßt die in Aussicht gestellte Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp und den Ausbau der A 40. Die schnelle Bearbeitung durch das Regierungspräsidium Düsseldorf, der intensive und konstruktive Dialog mit Anwohnern und Öffentlichkeit im Vorfeld des Verfahrens sowie die engagierte Zusammenarbeit der an der Planung beteiligten Partner haben dieses Ergebnis ermöglicht.  

Im Dezember 2017 hatte die DEGES im Auftrag des Landes gemeinsam mit Hendrik Wüst die Antragsunterlagen an Düsseldorfs Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher zur Prüfung übergeben. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist bei der A 40 die zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde und führt das Planfeststellungsverfahren durch. Wenn der Planfeststellungsbeschluss vorliegt, erfolgt im nächsten Schritt die Offenlage.

Damit liegt das Projekt im ambitionierten Zeitplan. Ob die DEGES den Bau der Brücke wie geplant 2019 ausschreiben kann, hängt nun davon ab, ob nach der öffentlichen Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses durch das Regierungspräsidium Düsseldorf Klage erhoben wird. Wenn keine Klage erhoben wird und damit im ersten Halbjahr 2019 vollziehbares Baurecht vorliegt, kann die Ausschreibung 2019 erfolgen und der Bau des ersten Brückenbauwerks 2020 beginnen.

 

 


11/2018: Pfahlprobelastungen an der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp

Luftbild der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp heute

Im Auftrag der DEGES werden voraussichtlich ab dem 12. November 2018 auf dem Bolzplatz südlich der bestehenden Rheinbrücke im Bereich Wilhelmallee, Flachsstraße und Wiesenstraße Pfahlprobebelastungen stattfinden. Diese Arbeiten sind Teil der Bauvorbereitungen für den Neubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp.

Es werden acht bis zehn Bohrpfähle in das Erdreich eingebracht. Im Anschluss daran werden die Bohrpfähle verschieden stark belastet und die Ergebnisse gemessen. Dies dient dazu, die Tragfähigkeit des Untergrunds für den Neubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp genauer zu erkunden als das bisher möglich war. Mit Hilfe der Pfahlprobebelastungen können genauere Erkenntnisse für die bauliche Umsetzung der neuen Rheinbrücke Duisburg- Neuenkamp gewonnen werden.

Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Flachsstraße. Im Zufahrtsbereich wird voraussichtlich ein Parkverbot eingerichtet. Der bestehende Parkplatz unterhalb der Rheinbrücke kann während des gesamten Zeitraums weiter genutzt werden. Im Zufahrtsbereich zur Baustelle entfallen einige Stellplätze. Der Bolzplatz wird für einen Zeitraum von voraussichtlich sechs Monaten nicht nutzbar sein. Nach Abschluss der Arbeiten wird er wieder hergerichtet und ist in gewohntem Umfang nutzbar.

Einen Überblick über die geplante Nutzung der Fläche während der Dauer der Pfahlprobebelastungen geben die untestehenden Abbildungen.

Während der Arbeiten kann es zu Lärm- und Staubentwicklung im direkten Umfeld des Bolzplatzes kommen. Die Arbeiten werden vorwiegend tagsüber stattfinden. An maximal neun Tagen im November 2018 sowie erneut an maximal vier Tagen im Januar 2019 kann es jedoch erforderlich sein, die Bohrarbeiten auch im Zeitraum zwischen 22 und 6 Uhr fortzuführen, da bestimmte Arbeitsabläufe nicht unterbrochen werden können.

Die Anwohner im Umfeld des Bolzplatzes wurden von der DEGES im September 2018 schriftlich zu den anstehenden Arbeiten informiert. Eine erneute Information der unmittelbaren Anlieger zu den möglichen Nachtarbeiten erfolgte im November 2018.

Anwohneranschreiben vom September 2018: Pfahlprobebelastungen an der Rheinbrücke
(PDF, 0,6 MB]

 

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11/2018: Schranken- und Wiegeanlage

Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat am 09.11.2018 den ersten Teil der Schranken- und Wiegeanlage im Zuge der A40 in Fahrtrichtung Essen am in Betrieb genommen.

Weitere Informationen zur Funktionsweise der Anlage finden Sie auf der Webseite des Landesbetriebs Straßen.NRW unter diesem Link.

 


08/2018: Erörterungstermin zum Planfeststellungsverfahren am 4. September 2018

A 40 und Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp heute

Auf Veranlassung der Bezirksregierung Düsseldorf hat am 4. September 2018 der Erörterungstermin im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für den Neubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp und den achtspurigen Ausbau der Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen stattgefunden.

Der Erörterungstermin ist regulärer Bestandteil eines Planfeststellungsverfahrens. Im Rahmen des Termins äußern sich die Träger öffentlicher Belange sowie die Bürgerinnen und Bürger, die Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben haben, ebenso wie der Vorhabenträger.

Auf der Grundlage der Unterlagen und Stellungnahmen wird die Bezirksregierung Düsseldorf die Entscheidung treffen, ob der Bau in der vorgeschlagenen Form genehmigt wird. Darüber hinaus kann sie im Planfeststellungsbeschluss Anpassungen oder Auflagen erlassen.

 


02/2018: Auslegung der Planfeststellungsunterlagen vom 28. Februar 2018 bis 27. März 2018

A 40 und Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp heute

Die Bezirksregierung Düsseldorf führt als zuständige Genehmigungsbehörde das Planfeststellungsverfahren für den Neubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp und Ausbau der Autobahn A 40 auf acht Spuren zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen durch. Im Rahmen dieses Verfahrens liegen die Pläne von Mittwoch, 28. Februar 2018, bis Dienstag, 27. März 2018, an mehreren Orten aus. Zudem sind während der Offenlage die Unterlagen auch auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf verfügbar. Falls jemand sich in seinen Belangen betroffen sieht, kann er eine schriftliche Einwendung formulieren und im Verfahren geltend machen. Die Einwendungsfrist endet am 27. April 2018. Adressaten sind die Städte Duisburg, Kamp-Lintfort, Mönchengladbach und die Bezirksregierung Düsseldorf (Dezernat 25, Am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf).

Die Auslageorte und die Öffnungszeiten:

Duisburg:

Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), 47051 Duisburg, Zimmer 215, Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Bezirksverwaltung Homberg/Ruhrort/Baerl, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg, Zimmer 108, Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Kamp-Lintfort:

Rathaus der Stadt Kamp-Lintfort, Am Rathaus 2, 47475 Kamp-Lintfort im Planungsamt, Zimmer 436, Montag bis Mittwoch von 8:00 Uhr bis 12:30 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Donnerstag von 8:00 Uhr bis 12:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Mönchengladbach:

Stadtverwaltung Mönchengladbach, Rathaus Rheydt, Eingang G (Karstadt-Gebäude), Markt 11, 41236 Mönchengladbach, Fachbereich Geoinformation, Geodatenzentrum, 2. Etage, Zimmer 2004, Montag bis Mittwoch von 7:45 Uhr bis 12:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr, Donnerstag von 7:45 Uhr bis 12:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr, Freitag von 7:45 Uhr bis 11:00 Uhr

 

Hinweis: Die Angaben für die Öffnungszeiten sind entnommen dem Amtsblatt für die Stadt Duisburg, Nummer 6/2018 vom 15. Februar 2018, dem Amtsblatt der Stadt Mönchengladbach Nummer 4/2018 vom 15. Februar 2018 sowie dem Amtsblatt der Stadt Kamp-Lintfort Nummer 4/2018 vom 22. Februar 2018.

 


12/2017: A 40 | DEGES reicht Antrag auf Planfestellung bei der Bezirksregierung Düsseldorf ein

Am 1. Dezember 2017 hat die DEGES im Beisein von Hendrik Wüst, Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen, den Antrag auf Planfeststellung für den Neubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp und den Ausbau der Autobahn A 40 auf acht Spuren zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen an die Bezirksregierung Düsseldorf übergeben. Damit kann das Genehmigungsverfahren, das von der Bezirksregierung durchgeführt wird, starten. Dazu Dr. Udo Pasderski, verantwortlicher Bereichsleiter der DEGES in NRW: „Wir haben einen wichtigen Meilenstein erreicht und sind im Zeitplan für dieses wichtige Infrastrukturvorhaben.“

Verkehrsminister Hendrik Wüst betonte bei der Übergabe der Unterlagen, dass eine leistungsfähige Brücke über den Rhein eine wesentliche Voraussetzung für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der Region sei. „Die A 40 ist eine wichtige Verbindung des Ruhrgebietes mit den Niederlanden und die Lebensader im Revier. Darum sind wir auf eine gut ausgebaute Verkehrsanbindung angewiesen.“

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens, das von der Bezirksregierung Düsseldorf eröffnet wird, werden zunächst die Unterlagen geprüft. Im Anschluss erhalten die Bürger, Verbände und Träger öffentlicher Belange die Gelegenheit, Stellung zum Projekt zu nehmen. Auf dieser Grundlage werden die Stellungnahmen und Einwendungen erörtert, ob der Bau in der vorgeschlagenen Form planfestgestellt werden kann (Planfeststellungsbeschluss). Sobald die Planfeststellung rechtskräftig ist, schreibt die DEGES die Umsetzung der Baumaßnahme nach einem geregelten Verfahren öffentlich aus. Der Baubeginn könnte im Jahr 2020 erfolgen. In der ersten Bauphase werden die neue Richtungsfahrbahn Dortmund sowie der südliche Teil der neuen Rheinbrücke gebaut. Nach Abschluss dieser Arbeiten im Jahr 2023 werden für den Verkehr bereits zwei zusätzliche Fahrspuren zur Verfügung stehen. Der vollständige Ausbau der Autobahn sowie der Neubau der Rheinbrücke sollen 2026 fertiggestellt sein.

Anwohnern und Interessierten hatte die DEGES in einer Themenwerkstatt im Juni 2017 bereits den weit fortgeschrittenen Planungsstand vorgestellt. Die eingegangenen Hinweise wurden für die finale Erstellung der jetzt eingereichten Planungsunterlagen berücksichtigt.

 


10/2017: A 40 | Entwurfsplanung für den achtspurigen Ausbau ist abgeschlossen

Der achtspurige Ausbau der Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen sowie der Neubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp rücken einen Schritt näher. Die DEGES hat die Entwurfsplanung abgeschlossen und am 10. Oktober 2017 an das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen übermittelt. Das Ministerium prüft und genehmigt die technische Machbarkeit und Durchführbarkeit des Projektes. Nach erfolgter Genehmigung wird die Entwurfsplanung an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) weitergeleitet. Das BMVI bestätigt in einem sogenannten „Gesehenvermerk“, dass der vorgelegte Entwurf aus dem Straßenbauhaushalt des Bundes finanziert werden kann. Nachdem der Gesehenvermerk erteilt wurde, können die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren fertig gestellt werden. Die DEGES geht davon aus, dass der Antrag auf Planfeststellung im Dezember 2017 bei der zuständigen Bezirksregierung Düsseldorf gestellt wird.

 

 


08/2017: A 40 Rheinbrücke | Die Vollsperrung der Rheinbrücke ist aufgehoben. Die laufende Überprüfung der Brücke liegt in der Verantwortung von Straßen.NRW. Die DEGES plant die neue Rheinbrücke.

Die DEGES ist vom Land NRW mit der Planung für den Ausbau der A 40 zwischen DU-Homberg und DU-Häfen einschließlich des Baus der neuen Brücke Neuenkamp, die deutlich breiter sein wird, beauftragt. Sie führt diese unvermindert mit hoher Priorität fort. Die Entwurfsplanung wird seitens der DEGES noch im Sommer 2017 abgeschlossen. Derzeit stellt die DEGES alle Unterlagen für das Verfahren zur Genehmigung des Bauvorhabens zusammen. Noch in der zweiten Jahreshälfte 2017 soll dann das Genehmigungsverfahren in Form eines Planfeststellungsverfahrens starten. Derzeit geht die DEGES davon aus, dass das Genehmigungsverfahren 2019 abgeschlossen sein wird und die Bauarbeiten starten. Dann soll die erste Brückenhälfte bis 2023 erbaut und der komplette Neubau 2026 fertiggestellt sein.

Die Sanierungsmaßnahmen an der alten Rheinbrücke liegen in der Verantwortung des Landesbetriebs Straßen.NRW. Bei Fragen dazu wenden Sie sich an das Bürgertelefon von Straßen.NRW unter der Telefonnummer 08000-787277.

 


07/2017: A 40 | Dokumentation der Themenwerkstatt zum Neubau der Rheinbrücke in Duisburg

Themenwerkstatt

Rund 130 Anwohnerinnen, Anwohner und weitere Interessierte diskutierten an zwei Abenden mit Experten der DEGES und ihrer Partner Schwerpunkte des aktuellen Planungsstandes zum Neubau der Rheinbrücke in Duisburg und zum achtspurigen Ausbau der A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen. Informationen zur Veranstaltung und den vorgestellten Inhalten sowie die umfangreichen Dokumentationen der drei Diskussionsgruppen finden Sie hier.

 


11/2016: A 40 | Verbesserte Trassenführung bei Bürgerinformationsveranstaltungen vorgestellt

Bürgerinformationsveranstaltung in der Mercatorhalle

Für den Ersatzneubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp und den achtstreifigen Ausbau der Autobahn A 40 zwischen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen stellte die DEGES auf zwei Bürgerinformationsveranstaltungen 8. und 9. November 2016 in Duisburg ihre erarbeitete Vorzugsvariante vor. Diese Vorzugsvariante reduziert die Eingriffe in den Stadtteilen beiderseits des Rheins.

Weitere Informationen finden Sie hier.