Ausbau der Autobahn A 40 (heutige B1) zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna

Stärkung des überregionalen Verkehrsnetzes.

Das Projekt im Detail

Die Bundesstraße B 1 ist Teil einer historisch gewachsenen Verkehrsader. Diese wurde im Laufe der Jahre immer wieder den veränderten Bedingungen angepasst. Für den Individualverkehr in Ost-West-Richtung ist die Autobahn A 40 die zentrale Hauptverkehrsader im Ballungsraum Ruhrgebiet (auch als Ruhrschnellweg bezeichnet). Durch ihre Lage ist sie für den Verkehr zwischen den Städten des Ruhrgebietes und teilweise auch innerhalb der Ruhrgebietszentren von großer Bedeutung.

Für die wachsende Metropolregion Dortmund verbessert der Ausbau des Abschnitts zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna den Verkehrsfluss.

 

Wo wird gebaut?

Standortkarte
Die DEGES plant und koordiniert im Auftrag des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen den sechsspurigen Ausbau der Autobahn A 40 zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna.

Was wird gebaut?

Die DEGES plant und koordiniert im Auftrag des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen den sechsspurigen Ausbau der Autobahn A 40 zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna. Die Gesamtlänge des sechsspurigen Ausbaus beträgt rund 9,5 Kilometer. Insgesamt befinden sich 14 Bauwerke entlang des Projektabschnitts. Hierbei handelt es sich größtenteils um Brückenbauwerke, die saniert, verbreitert oder komplett ersetzt werden müssen.

Warum wird gebaut?

Für 2025 wird für den Projektabschnitt ein Verkehrsaufkommen von bis zu 98.000 Fahrzeugen pro Tag prognostiziert. Die vorhandene vierspurige Straße im Planungsraum genügt den künftigen Verkehrsanforderungen nicht mehr und muss zur Gewährleistung des Verkehrsflusses und der Verkehrssicherheit ausgebaut werden. Im sogenannten Bedarfsplan 2030 ist das Vorhaben mit der höchsten Priorität bewertet worden.

Die Autobahn A 40 ist eine historisch gewachsene Verkehrsader. Sie wurde im Laufe der Jahre immer wieder den veränderten verkehrlichen und räumlichen Bedingungen angepasst. Für den Individualverkehr in Ost-West-Richtung ist die Autobahn A 40 die zentrale Hauptverkehrsader im Ballungsraum Ruhrgebiet. Durch ihre zentrale Lage ist sie für den Verkehr zwischen den Städten des Ruhrgebietes von großer Bedeutung.

Ziel des Bauvorhabens ist primär die Entlastung des Streckenabschnitts und die Optimierung des Verkehrsflusses aus und nach Dortmund.

Wie wird der Bau finanziert?

Die Kosten des sechsspurigen Ausbaus trägt der Bund. Er ist grundsätzlich für die Finanzierung von  Bundesautobahnen zuständig.

Wie wird das Bauvorhaben umgesetzt?

Insgesamt sind der Ausbau von vier auf sechs Fahrstreifen sowie der Bau von Standstreifen in beiden Fahrtrichtungen vorgesehen. Der Ausbau erfolgt im Wesentlichen unter Nutzung der vorhandenen Trasse.

Im Detail wird für die Ausbaustrecke im Teilabschnitt von der Marsbruchstraße bis etwas östlich der Emschertalstraße ein leicht nach Norden ausgerichteter Ausbau erfolgen ebenso wie für den Bereich im Umfeld der Nordstraße. Durch diese Trassenführung können Konflikte mit der südlich angrenzenden Wohnbebauung vermieden werden. Für die anderen Abschnitte ist zur Minderung der Eingriffe in die angrenzenden Umweltbereiche beziehungsweise zum geradlinigen Anschluss an die Nachbarabschnitte ein symmetrischer Ausbau geplant.

Ende 2017 soll mit den vorbereitenden Bauarbeiten begonnen werden. Bei einer voraussichtlichen Bauzeit von fünf bis sechs Jahren für alle Bauabschnitte ist eine Fertigstellung der ausgebauten Autobahn A 40 für das Jahr 2023 geplant.

Welche Vorteile bringt der Ausbau der Autobahn A 40 zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna mit sich?

Entlastung von den derzeitigen Verkehrseinschränkungen, wie Stau oder Teilsperrungen

  • weniger Verkehrsbehinderungen, wie Stau oder stockender Verkehr
  • bessere Erreichbarkeit der überregionalen Straßen, wie den Autobahnen A 1 und A 2
  • spürbare Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner von Abgas- und Lärmimmissionen durch moderne Lärmschutzmaßnahmen und weniger Staubildung

Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

  • bessere Vernetzung des Wirtschaftsstandortes Dortmund in der Region
  • verkürzte Fahrzeiten für Berufspendler und Wirtschaftsverkehre
  • Aufwertung der Region, die sich durch ihre zentrale Lage und den schnellen Anschluss an das Ruhrgebiet auszeichnet