Ausbau der Autobahn A 40 (heutige B1) zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna

Stärkung des überregionalen Verkehrsnetzes

Fragen und Antworten

Sie haben Fragen zum Ausbau der Autobahn A 40 (heutige B1) zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna? Die DEGES hat für Sie die am häufigsten gestellten Fragen beantwortet und hier zusammengestellt.

Welche Streckenabschnitte sollen im Rahmen des Projekts ausgebaut werden?

Die heutige Bundesstraße B 1 von Dortmund-Ost bis zum Autobahnkreuz Dortmund/Unna, in dem sich die Autobahnen A 1 und A 44 kreuzen, soll sechsspurig ausgebaut und der Autobahn A 40 angegliedert werden. Die Gesamtlänge des sechsspurigen Ausbaus beträgt rund 9,5 Kilometer.

Wer ist für die Planung und die Realisierung zuständig?

Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat die bisherigen Planungen durchgeführt. Straßen.NRW ist darüberhinaus für den Umbau des Autobahnkreuzes Dortmund/Unna zuständig und für das Verfahren zur Planung der Ortsumgehung Holzwickede (L 677n).

Mit dem rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss hat die DEGES die Projektrealisierung übernommen.

Wer trägt die Kosten für dien Ausbau?

Der Bund trägt die Kosten.

Warum ist der sechsspurige Ausbau der Bundesstraße an dieser Stelle notwendig?

Die Autobahn A 40 ist eine historisch gewachsene Verkehrsader. Sie wurde im Laufe der Jahre immer wieder den veränderten verkehrlichen und räumlichen Bedingungen angepasst. Für 2025 wird für den Projektabschnitt ein Verkehrsaufkommen von über 100.000 Fahrzeuge pro Tag prognostiziert. Die vorhandene vierspurige Straße genügt den künftigen Verkehrsanforderungen nicht mehr und muss ausgebaut werden.

Wann wurde festgelegt, dass der sechsspurige Ausbau der Bundesstraße an dieser Stelle notwendig ist?

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) hat im Jahr 2009 aufgrund des über die Jahre ansteigenden Verkehrsaufkommens das Planfeststellungsverfahren für den sechsspurigen Ausbau der Bundesstraße B 1 zur Autobahn A 40 von der Anschlussstelle Dortmund-Ost bis zum Autobahnkreuz Dortmund/Unna eingeleitet. Die Planunterlagen wurden bis zur Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses aufgrund privater und öffentlicher Einwendungen mehrfach ergänzt und geändert.

Warum dauerte das Planfeststellungsverfahren fast sieben Jahre?

Seit der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens im Jahr 2009 mussten die Pläne aufgrund privater Einwendungen und Anforderungen der Bezirksregierung Arnsberg mehrfach überarbeitet werden.

Im Verlauf wurden Planänderungen im Bereich des Immissionsschutzes vorgenommen. Zudem wurden Lärmschutzwände in Länge und Höhe angepasst. Gegen die Planungsänderungen sind Einwendungen von Privatpersonen erhoben worden. Erörterungstermine fanden im Jahre 2011 und im September 2015 statt.

Nach Erteilung des Planfeststellungsbeschluss im Mai 2016 lagen die Planunterlagen zur allgemeinen Einsicht vom 06.09.2016 bis zum 19.09.2016 im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt Dortmund aus. Die Einspruchsfrist endete am 19.10.2016.

Neben der Stadt Dortmund haben auch zwei Grundstückseigentümer und die Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. gegen den Planfeststellungsbeschluss geklagt. Zwischenzeitlich wurden die Klagen der Stadt Dortmund und der Stadtkrone zurückgezogen.

Wann wird der Planfeststellungsbeschluss vorliegen?

Der Planfeststellungsbeschluss wurde am 30.05.2016 durch die zuständige Bezirksregierung in Arnsberg erteilt. Vollständig rechtskräftig wird er nach Abschluss aller Klageverfahren. Von den ursprünglich vier Anfechtungsklagen sowie einem Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung sind nur noch zwei Verfahren offen, die aufgrund des angeordneten Sofortvollzuges keine aufschiebende Wirkung haben. Das heißt, die Bauaktivitäten können vorbereitet werden.

Wann soll der Ausbau nach derzeitigen Planungen fertiggestellt sein?

Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt beginnen Mitte 2018 mit dem Neubau der Brücke an der Anschlussstelle Sölde. Bei einer voraussichtlichen Bauzeit von fünf bis sechs Jahren für alle Bauabschnitte ist eine Fertigstellung der ausgebauten Autobahn A 40 für das Jahr 2023 geplant.