Umbau des Autobahndreieck Heumar

Das Autobahndreieck Heumar verbindet die Autobahnen A 3, A 4 und A 59 am südöstlichen Rand des Kölner Autobahnrings. Etwa 200.000 Fahrzeuge fahren pro Tag über das Autobahndreieck – damit gehört es zu den am meisten genutzten Autobahnknotenpunkten in Europa.

 

Wo wird gebaut?

Standortkarte
Das Autobahndreieck Heumar liegt am südöstlichen Rand des Kölner Autobahnrings in der Nähe des Stadtteils Rath / Heumar.

Was wird gebaut?

Die DEGES plant und koordiniert den Umbau des Autobahnübergangs von Aachen kommend in Richtung Oberhausen sowie von Brücken über der Gleisanlage der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) – im Auftrag des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Aufgrund der engen Verflechtungen im Autobahndreieck Heumar wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie das komplette Autobahndreieck untersucht, um verschiedene Varianten für einen besseren Verkehrsfluss zu prüfen. Auch das Erfordernis, weitere Brückenbauwerke zu erneuern, war dabei zu berücksichtigen. Das Ergebnis liegt noch nicht vor. Es ist aber davon auszugehen, dass das AD Heumar umfänglich zu erneuern beziehungsweise umzubauen ist.

Warum wird gebaut?

Das Autobahndreieck Heumar ist ein zentraler Verkehrsknoten für mehrere Autobahnen am Kölner Autobahnring. Mit seinen aktuellen Kapazitäten ist es ein Nadelöhr im täglichen Berufsverkehr. Durch das stetig steigende Verkehrsaufkommen kommt es im Bereich des Dreiecks fast täglich zu Stau. Damit der Verkehr wieder besser fließen kann, ist unter anderem ein Umbau des zentralen Brückenbauwerks über der Gleisanlage der Kölner Verkehrsbetriebe notwendig. Auch die Bauwerke am Übergang von Aachen nach Oberhausen sowie weitere Bauwerke müssen erneuert werden.

Wie wird der Bau finanziert?

Die Kosten für den Umbau des Autobahndreiecks trägt der Bund. Er ist grundsätzlich für die Finanzierung von Bundesautobahnen und deren Brücken zuständig.

Welche Maßnahmen wurden bereits umgesetzt?

Am Wochenende 21. bis 23. Juni 2019 erfolgte der Rückbau der Überführung Frankfurter Straße /B 8 über die A 4. Der Abbruch der Brücke inklusive beider Widerlager war bereits Sonntag Morgen abgeschlossen, so dass die Abend-/Nachtsperrung und die angekündigten Verkehrseinschränkungen von Freitag, 28. Juni, bis Sonntag, 30. Juni,nicht mehr benötigt wurden.

Hier sehen Sie einige Impressionen von den Arbeiten

In Kürze werden an dieser Stelle weitere Informationen zu diesem Bauvorhaben ergänzt.